Dachstuhl

Dachstuhl
Dachstuhl

Unser Haus bekommt einen Dachstuhl und passend dazu ist das Wetter auch wunderbar, denn rein regnen kann es ja immer noch! 😉

Dachstuhl
Dachstuhl
Überstand
Überstand

Der Überstand in der Farbe Palisander. Von der Sichtseite sieht er natürlich hübscher aus.

Wohnzimmer
Wohnzimmer

Die Stützen sind nun auch weg und die Räume wirken gleich viel größer. pfuh!

Rohbau

Rohbau_EG

Ich habe nun einiges aufzuholen, denn eigentlich sind wir fast fertig mit dem Bau. Ja … ich habe mit dem Datum geschummelt 😛 Neuer Job, Kind, Dissertation, Hausbau, Weingarten … da bleibt der Blog doch auf der Strecke. Aber ich habe mir vorgenommen den Baublog noch nach und nach weiter zu füllen.  Schließlich ist es auch für uns eine Erinnerung.

Ende März ging es also weiter mit dem Rohbau. Ihr seht hier eine gemauerte Ziegelwand (Eder). Auf der linken Seite vom Haus wurde schon wieder verfüllt.

Rohbau_EG
Rohbau_EG
Rohbau_EG
Rohbau_EG

Dann wurde auch die rechte Seite wieder verfüllt.

Rohbau-Flur
Rohbau-Flur

Unser Flur mit all den Stützen. Zu dem Zeitpunkt dachte ich, dass unser Haus sehr klein aussieht. Man kann sich kaum vorstellen wie man hier wohnen soll und fragt sich ob man nicht hätte eine Nummer größer bauen sollen. Aber die Wirkung der dunklen Ziegel und der Stützen sind nicht zu unterschätzen.

Decke_EG
Decke_EG

Dann wurde die EG-Decke gesetzt und wieder hat Martin mit seinem Dad Leerrohre verlegt. Dann wurde Beton gegossen und weiter ging es mit Etage 2 …

Rohbau_OG
Rohbau_OG
Rohbau_OG
Rohbau_OG

Nach wenigen Tagen (April Woche 2) standen dann plötzlich 2 Etagen. Hier die Ansicht von der Garageneinfahrt. Von hier wirkt das Haus ziemlich groß durch den Keller.

Rohbau_OG
Rohbau_OG
Rohbau
Rohbau

und letztlich wurde dann das Gerüst für den Bau des Dachs vorbereitet.

Keller

unser Keller-Rohbau ist nun fertig und wir haben Strom seit 1,5 Wochen. Ich hätte viel mehr darüber schreiben können, als ich es jetzt tun werde, aber ich bin gerade 1,5 Wochen in einem neuen Job und habe kaum Zeit … Wunder!

Keller_Rohbau
Keller_Rohbau

Also zuerst kam die Bodenplatte, diese wurde geschalt und gegossen. Dann kamen die Wände aus Beton und die Kellerdecke mit den vorgefertigten Löchern für diverse Rohre, sowie die Treppe und Martin hat die Elektrik im Keller verlegt und nach oben geführt. Dann wurde wieder Beton gegossen. Es hat danach erstmal Bindfäden geregnet … man sieht’s auf dem Foto. Im Moment werden die Außenwände abgedichtet und dann wird erstmal wieder Erde verfüllt. Ich bin so gespannt wie es aussehen wird, wenn der Boden verfüllt wurde und unsere Nachbarn werden froh sein, wenn der Haufen Lehm vor Ihrer Terasse verschwunden ist. 😛

Nach Ostern müsste das Dach drauf kommen. So far …

Es geht los …

Letzte Woche Montag ging es also los. Die Baugrube für den Keller und die Einfahrt wurde ausgehoben. Es kam eine Menge Erde zusammen. Das hatten wir so wirklich nicht erwartet. 850t Erde wurden weg gefahren. Das hat eine ordentliche Stange Geld gekostet. Zum Glück haben wir sehr nette Nachbarn und durften noch einiges an Erde auf beide Seiten des Grundstücks verteilen. Wir brauchen ja schließlich noch Erde um wieder aufzufüllen. Die Firma Dannenmann hat auch noch 100t Erde übernommen. Wir sind froh, dass der Teil nun erstmal erledigt ist.

Baugrube
Baugrube

Die letzte Woche war richtig anstrengend. Martin hat jeden Tag mit den Stadtwerken telefoniert, da wir noch keinen Baustrom und Bauwasser haben. Zum Glück sind die Nachbarn bereit uns auszuhelfen – schon wieder. Herzlichen Dank. Außderdem steht in unserer Einfahrt eine Laterne, die versetzt werden muss. Herr Marx, unser Bauleiter, hat sich dann dafür entschieden den Autokran zu nehmen, da wir Lehmboden haben und durch den Regen der Boden aufgeweicht und rutschig ist, sodass der Kran womöglich umfallen würde. Der Autokran ist auch wegen Strom unproblematischer.

Wir hoffen, dass es nun weniger hektisch weiter geht und wir diese Woche unseren Bauzeitplan bekommen.

So far … Nora

Haus oder Grundstück – Henne-Ei-Problem

Nachdem wir uns also entschieden hatten das Haus zu bauen waren wir auf der Hausmesse in Dresden. Und das war echt enttäuschend. Wir hatten uns erhofft ein paar Infos zu bekommen was uns das Haus kosten, oder was einzelne Extras kosten könnten. Dabei wollten wir gar keine konkreten Angebote, eine Größenordnung hätte auch gereicht, aber nada. Die krasseste Antwort war wir sollten uns doch erstmal ein Grundstück kaufen und dann könnten wir wieder kommen um über das Haus zu reden. Frechheit! Wer kauft denn ein Grundstück und überlegt danach erst was das Haus kosten wird? Aber anscheinend ist das ein typisches Henne-Ei-Problem: Kam erst das Grundstück oder der Plan vom Haus? Für uns war klar, dass wir wenigstens vorher überschlagen müssen was wir investieren müssen. Also haben wir im Internet recherchiert. Man findet im Netz Preise für Häuser, aber natürlich sind das wirklich Standardhäuser. Nicht, dass die Häuser schlecht sind, aber wir wollten gerne ein energieeffizientes Haus. Also haben wir recherchiert was eine Erdwärmepumpe kostet, ob man Photovoltaik nehmen kann, was Energiespeicher, Lüftung und Wärmerückgewinnung kostet und den Keller und/oder Garage nicht zu vergessen. Photovoltaik haben wir dann ausgeschlossen, weil die Energiespeicher einfach noch zu klein sind.

Wie kommt ihr also auf euren Hauspreis?

Haus: einfach mal ein Standardhaus suchen was euch gefällt. Bei Immoscout oder Immowelt gibts da Preise. (Das soll jetzt aber keine Werbung für die Firmen da sein, wir haben mit keiner der Firmen aus den Portalen gebaut!)

Nun muss man die Extras dazurechnen. Im Folgenden einige grobe Schätzwerte. Für genauere Angaben muss man dann eben zu einer Baufirma gehen und sich ein Angebot machen lassen. Das kann davon natürlich auch abweichen, also sind die Werte bitte nur Anhaltspunkte.

+ Keller (inkl. Garage): ca. 55k

+ Erdwärmepumpe: ca 15k (Im Vergleich Gas kostet so ca. 8k)

+ Lüftung ca. 10k

+ extra Dämmung (das sind ein paar Tausend)

+ Photovoltaik ca. 10k

+ Garage extra ca. 15k (gibt auch preiswerter, aber für uns wäre Größe und Qualität auf den Preis hinaus gelaufen)

Das sind so die wichtigsten Dinge. Recherchiert also was in euren Augen Sinn machen würde.

Übrigens: meistens kommen noch Kosten für Elektrik und Bad dazu, denn die wenigsten Männer sind mit der Standardverkabelung und die wenigsten Frauen mit dem Standardbad zufrieden. ;-P

Mit diesen Infos haben wir uns dann auf die Suche nach Hausbaufirma und Grundstück gemacht.

So far – Nora

 

 

Ein Haus in Meissen und wie wir dazu kamen.

Willkommen allen interessierten Lesern auf unserem Baublog!

Wie hieß es in meinem Glückskeks am 3.1. so schön:

„you are going to have a nice journey“

ich hoffe das trifft im übertragenen Sinne auf unser großes Projekt dieses Jahr zu. Wir bauen ein Haus. Ende Februar soll es los gehen, wenn es das Wetter zulässt. Ich kann es kaum glauben, dass es nun endlich soweit ist, planen wir doch nun schon über 2 Jahre ein Haus zu bauen. Ja richtig mehr als 2 Jahre. Mir wurde gerade beim Schreiben bewußt wie die Zeit bei einem solchen Projekt an einem vorüber zieht. Ich will mal kurz abreißen wie wir zu dem Projekt Haus kamen. Vielleicht vor circa 3 Jahren haben wir das erste Mal darüber gesprochen uns Eigentum anzuschaffen. Die erste Frage war:

Wohnung oder Haus?

Die wichtigsten Vorteile der Wohnung wären für uns gewesen

  • dass Sie natürlich wesentlich weniger kostet
  • relativ zeitnah bezogen werden kann
  • dass man flexibel bleibt, damit meine ich dass man die Wohnung vermieten kann um z.B. näher zur Arbeit zu ziehen

Vorteil des Hauses ist

  • dass man ein Grundstück und damit Terasse und Garten dazu hat
  • dass man alleine im Haus ist und niemanden stört/gestört wird
  • man das Haus nach eigenen Wünschen gestalten kann

Es gibt für jeden sicher andere Gründe und Prioritäten, aber das waren unsere. So hatten wir uns ursprünglich gedacht eine Wohnung zu kaufen, aber das gestaltete sich schwieriger als wir dachten. Denn 1. es gab kaum 4-Raum-Wohnungen und 2. die uns gefielen. Viele Wohnungen waren auch vermietet. Da mag der Eine oder Andere jetzt sagen „Eigenbedarf“, aber es war nicht DIE Wohnung dabei für die wir eine Familie auf die Straße gesetzt hätten. Nach etlichen Besichtigungen gefrustet begannen wir dann den Kauf eines Hauses in Betracht zu ziehen. Tja, das war wieder eine ganz andere Baustelle. Die Häuser waren alt und dafür ziemlich teuer. Überzeugt hat uns auch keines der Häuser, sodass wir nach einigen Besichtigungen mehr aufgeben wollten. Irgendwann waren wir dann soweit, dass wir begannen uns zu überlegen was für ein Haus wir uns leisten könnten, wenn wir neu bauen würden. Wie könnte es aussehen und was würde das wohl kosten? So begann die wilde Reise.

Wie wir uns der Thematik genähert haben und wie wir am Ende zu unserer Hausbaufirma kamen erzähle ich Euch beim nächsten Mal.

Bis dahin

Nora